Vaginale Lasertherapie

Die vaginale Lasertherapie ist ein innovatives, nicht-invasives Verfahren zur Behandlung von vaginaler Atrophie mit den Symptome wie Trockenheit, Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Ebenfalls kann es bei leichter bis mittelschwerer Inkontinenz für Abhilfe sorgen. Durch gezielte Laserimpulse wird die Kollagenproduktion angeregt, was zu einer Straffung des Vaginalgewebes führt, die Durchblutung verbessert, die Schleimhaut stärkt und somit insgesamt ein Wiedererstarken der Beckenbodenmuskulatur und ebenfalls Unterstützung der Harnröhre bewirken soll. Als dritter Pfeiler der Behandlungsgründe sind wiederholte Harnwegsinfektionen anzumerken. Durch die Verbesserung des Vaginalgewebes kann auch die Anfälligkeit für wiederkehrende Harnwegsinfekte verringert werden. Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei, wird ambulant und je nach Einzelfall mit oder ohne Narkose durchgeführt. Es erfordert meist eine Serie von drei bis vier Sitzungen.

 

Für wen ist die Behandlung typischer Weise gedacht?

Die fraktionale Lasertherapie ist eine Behandlungsoption für Frauen, die unter vaginaler Atrophie leiden, auch bekannt als vulvovaginale Atrophie oder VVA. Diese Erkrankung resultiert aus der Verminderung des Hormons Östrogen. Dies führt zu einer Verdünnung der vaginalen Schleimhaut welche die klassischen Symptome wie vaginale Trockenheit, Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verursachen kann. Betroffen sind Frauen in den sog. Wechseljahren und insbesondere auch Frauen die eine antihormonelle Therapie im Rahmen einer Brustkrebsbehandlung bekommen.

 

Vorbereitung

Zu einem eigenständigen Vorgespräch bitten wir Sie vor dem eigentlichen OP-Termin, um Sie mit Ihrem Anliegen kennenzulernen und mit Ihnen den Eingriff zu besprechen und auch planen. Nach entsprechender Voranmeldung kommen Sie am OP-Tag eventuell nüchtern (d.h. 6 Stunden vor dem Eingriff nichts essen, nichts trinken und nicht rauchen) zum vereinbarten Termin in unsere Praxis. Notwendige Medikamente (z.B. Schilddrüsen-, Herz-Kreislauf- und Blutdrucktabletten) nehmen Sie bitte wie gewohnt – auch am OP-Tag – mit einem kleinen Schluck Wasser ein. Weiterhin sollten Sie dafür sorgen, dass Sie, wenn Sie eine Narkose erhalten, nach dem Eingriff von einer Begleitperson abgeholt werden. Bitte verzichten Sie dann auch am OP-Tag auf Make-up, auf Nagellack und Piercings im Nasen-, Mund- und Zungenbereich.

 

Kosten

Die Kosten werden aktuell nicht regelhaft von den Krankenkassen übernommen. Zunehmend gibt es jedoch Kostenträger, die die Behandlungskosten übernehmen. Wir werden mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan erstellen und eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse prüfen.

 

Folgende Unterlagen benötigen wir, wenn im Vorgespräch explizit vorgegeben:

 • Ergebnisse der Laboruntersuchungen (kleines Blutbild)


 • Bei Risikopatientinnen ist ein EKG erwünscht


 • definitiv immer einen Überweisungsschein (Versichertenkarte)

 

Ablauf

Sie nehmen auf dem gynäkologischen Stuhl oder einem OP-Tisch Platz, ähnlich wie bei einer herkömmlichen gynäkologischen Untersuchung. Eine spezielle Sonde wird behutsam in die Scheide eingeführt, und anschließend wird das Laserlicht mittels kurzer Pulse gleichmäßig über den gesamten Vaginalkanal verteilt.

Die Behandlung dauert in der Regel 5-15 Minuten. Mögliche Nebenwirkungen können in Form von leichten Blutungen auftreten, die jedoch kurzfristig abklingen. Es kann während der Behandlung zu leichten Schmerzen im äußeren Bereich, speziell im Vulvabereich, kommen.

 

Verhaltensmaßregeln nach dem Eingriff

Sie werden gleich nach der Operation vom OP-Personal in Ihren Ruheraum gebracht, hier haben Sie genügend Zeit sich zu erholen. Die meisten Patientinnen verlassen kurzfristig wieder die Praxis. Sollten Sie eine Narkose erhalten, können Sie ca. 1 Stunde nach dem Eingriff unsere Praxis mit Ihrer Begleitperson nach einem abschließenden Gespräch mit dem Arzt oder Ärztin verlassen.

 

Nachuntersuchung

Nach ca. einer Woche sollten Sie sich bei Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt melden. Sie erhalten beim Verlassen der Praxis ein Schmerzmittel, das Sie bei Bedarf zu Hause einnehmen können.

 

Wissenswertes zum Wirkmechanismus

Der Laser stimuliert die Kollagenproduktion und verbessert die Durchblutung des vaginalen Gewebes. Dies führt zu einer Stärkung der Gewebestruktur, einer Zunahme der Feuchtigkeit und Elastizität der Vaginalwand sowie einer Verbesserung der Schleimhautgesundheit. Dadurch werden Symptome wie vaginale Trockenheit, Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr deutlich reduziert.

 

Wie sind die Erfolgsraten?

Gut 90% der behandelten Patientinnen erleben nach der zweiten Behandlung deutlich weniger Symptome. In aller Regel benötigen Sie drei Behandlungen über einige Monate, um eine stabilen Effekt zu erzielen und die körpereigenen Regenerationsprozesse entsprechend anzuregen. Mehr als 85% der Frauen, bei der eine fraktionale Lasertherapie durchgeführt wurde, haben eine gute bis sehr gute Wirkung 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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